
Fakten
Was ist der Japankäfer?
Der Japankäfer (Popillia japonica) ist ein ursprünglich aus Ostasien stammender Käfer, der sich in verschiedenen Teilen Europas ausbreitet.
Die erwachsenen Käfer ernähren sich von Blättern, Blüten und Früchten zahlreicher Pflanzenarten. Die Larven leben im Boden und fressen Graswurzeln.
Dadurch können Schäden an Landwirtschaft, Grünflächen, Gärten und öffentlichen Anlagen entstehen.


Warum gilt das Bewässerungsverbot?
Die Larven des Japankäfers entwickeln sich bevorzugt in feuchten Böden.
Aus diesem Grund wurde in den betroffenen Gebieten ein saisonales Bewässerungsverbot für Rasenflächen eingeführt. Ziel ist es, die Bedingungen für die Eiablage und Entwicklung der Larven zu verschlechtern.
Viele Betroffene stellen jedoch die Frage, ob diese Massnahme allein ausreicht oder ob zusätzliche Ansätze stärker berücksichtigt werden sollten.
Besonders fragwürdig wird die verfügte Massnahmen, weil es bewilligte Ausnahmen gibt, weil Regengüsse die Flächen trotzdem wieder befeuchten und weil der Käfer auch an feuchten Waldrändern seine Eier ablegen kann.
Welche Gebiete sind betroffen?
Legende:
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Befallsherd in rot
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Pufferzone in gelb
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Gegenüber 2025 hat sich die vom Kanton mit Massnahmen belegte Fläche verdreifacht
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Experten gehen für 2027 von einer erneuten Ausweitung um Faktor fünf aus. Bald ist der ganze Kanton braun - und nützen tut es einen alten Hut.


Welche Schäden verursacht der Japankäfer?
Schäden durch erwachsene Käfer

Blattfrass

Schäden an Obstkulturen

Schäden an Zierpflanzen

Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen
Schäden durch Larven

Beschädigung von Graswurzeln

Schwächung von Grünflächen

Schäden an Rasenflächen
